UV-Licht Kabine in der Prasxis am Bahnhof in Rüti + Bäch

UV-Lichttherapie

Die Lichttherapie macht sich das Sonnenlicht und die darin bestehenden ultravioletten Strahlen zu Nutze. Man unterscheidet zwischen UV-A, -B und –C-Strahlen. Wobei die C-Strahlen die Erdoberfläche gar nicht erst erreichen, kommen von den B-Strahlen ca. 10% durch und die A-Strahlen erreichen uns nahezu gänzlich.

Nutzen und Schaden von UV-Strahlen

UV-Strahlen sind sehr wichtig für den menschlichen Organismus. Sie sorgen für die Bildung von Vitamin D in der Haut. Ein wichtiges Vitamin für das allgemeine Wohlbefinden. 

Schaden können uns UV-Strahlen, wenn wir ihnen ungeschützt und über lange Zeit ausgesetzt sind: Wir erleiden einen Sonnenbrand.

Wie wirkt die Lichttherapie?

Die Lichttherapie findet in einer Lichtkabine statt. Die speziellen Lampen senden zwei Strahlentypen ab: kurzwellige UVB-Strahlen, die nur in die obere Hautschicht eindringen und langwellige UVA-Strahlen, die bis ins tiefe Bindegewebe gelangen. Dort angekommen wirken sie entzündungshemmend und fördern das Immunsystem. 

Eine besondere Form ist die PUVA-Therapie. Dabei erhält der Patient vor der Behandlung ein Psoralen, eine Substanz, die die Haut UV-sensibler macht. Danach folgt die Bestrahlung mit besonders langwelligen UVA-Strahlen. Als Reaktion wird die Zellteilung gehemmt und die Pigmentbildung angeregt.

Welche Krankheiten lassen sich behandeln?

Mit der Lichttherapie lassen sich Hautkrankheiten optimal behandeln.

  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Neurodermitis
  • Sonnenallergie (die Haut wird langsam an die UV-Strahlen gewöhnt)
  • Andere Hautkrankheiten

In vielen Fällen verschwinden die Symptome in den behandelten Arealen komplett.

Vorteile

Die Lichttherapie erzielt Erfolge bei sehr schweren Formen z.B. der Schuppenflechte, die kaum auf andere Therapien ansprechen. Als weiteren Pluspunkt kann der Betroffene auf Kortison-haltige Cremes und Medikamente verzichten und die Wirkung ist äusserst langfristig. Nebenwirkungen treten keine auf, solange der Patient keine lichtsensibilisierenden Medikamente einnimmt.

Ablauf

In einem ersten Termin klärt der Arzt Sie über die Behandlung auf und führt auch gleich die erste Bestrahlung durch. Bei den nachfolgenden Terminen führt Sie die Praxisassistentin dann direkt in die Kabine, wobei der Arzt die Eckdaten für Ihre Bestrahlung bereits in das System eingegeben hat.

Dauer der Behandlung:

2 mal wöchentlich für 5-10 Minuten über circa 6 – 8 Wochen

Kosten:

Von der Krankenkasse übernommen


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